Kitesurfen: Westtoer, Anemos und Surfers Paradise tun sich zusammen!

Seitdem das Kitesurfen 1999 an unseren Stränden Einzug gehalten hat, sind die bunten Drachen ein fester Bestandteil unserer Nordseeküste geworden.
Die immer größer werdende Gruppe der Kitesurfer findet nun leicht den Weg zu den verschiedenen Clubs und etablierten Kitesurfing-Zonen, während viele Clubs auch Unterricht anbieten.
Letztere sind unverzichtbar, um den Sport sicher zu beherrschen und eine schnelle Lernkurve zu gewährleisten.
In Anemos und Surfers Paradise gibt es schon seit Jahren eine Kitsurfing-Schule, und gemeinsam mit Westtoer haben sie eine Initiative ins Leben gerufen, um diesen Sport an unserer Küste noch attraktiver zu machen.

"Downwinder"

Richtig Spaß macht das Kitesurfen, wenn man einen Downwind genießen kann. Das bedeutet, dass Sie eine bestimmte Strecke mit dem Wind zurücklegen, ohne sich zu vergewissern, dass Sie immer an demselben Ort landen, an dem Sie gestartet sind. Die Teilnehmer können Sprünge machen, auf den Wellen reiten oder sich einfach von der Dünung und den Wellen treiben lassen und dabei die Aussicht genießen, während sie offensichtlich ein Stück Küste an sich vorbeiziehen sehen.
Überall auf der Welt bieten die Kitesurfing-Zentren Downwinder an; in Brasilien kann man ein- oder mehrtägige, bis zu Hunderte von Kilometern lange Trips unternehmen, bei denen man jede Nacht in einem anderen Hotel am Strand übernachtet und am nächsten Tag weiterfährt.

Unter anderem aufgrund der Lage von Anemos im Westen und Surfers Paradise im Osten bieten beide Clubs die beste Möglichkeit, solche Downwinders entlang der Küste von Knokke-Heist zu organisieren.
Bei Westwind segeln Sie von Anemos nach Surfers Paradise, bei Ostwind in der Gegenrichtung legen Sie eine Strecke von 5 km Luftlinie in einer Zeit von 15 Minuten bis etwa einer Stunde zurück, je nach Route, Windstärke und Richtung.

Lektionspaket

Wer ab sofort bei einem der beiden Clubs Unterricht nimmt oder ein Unterrichtspaket bucht, kann am Ende der Saison die Vorwindstrecke als zusätzliche Herausforderung absolvieren. Auch Freizeit-Kite-Surfer sind willkommen, da dieser Ausflug selbstverständlich die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen beinhaltet. Die Kitesurfer starten also von einem der beiden Standorte aus und fahren in ihrem eigenen Tempo, begleitet von Rettungsbooten. Bei der Ankunft werden Getränke serviert und der Rücktransport zum Abfahrtsort organisiert. Die Teilnahme kostet 25 €.

Wartezeit

Da an unserer Küste nicht jeden Tag genügend Wind herrscht, gibt es mehrere Tage, an denen Sie sich anmelden können. Das ist von Montag, 29. August, bis Freitag, 2. September, und an den Wochenenden 17/18 und 24/25 September.
Alle angemeldeten Kitesurfer erhalten 2 Tage im Voraus grünes Licht, an welchem Tag sie den Downwinder erfolgreich absolvieren können.

Mehr Infos

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