Seitdem im Segelsport Foils unter superschnellen Yachten und Katamaranen angebracht wurden, die diese Boote sozusagen mit noch höherer Geschwindigkeit über dem Wasser schweben lassen, hat sich das Foiling auch in die große Familie der Board- und Surfsportarten eingefügt.
Ein Foil ist ein unter dem Board montierter Flügel, der dafür sorgt, dass der Benutzer ab einer bestimmten Geschwindigkeit über dem Wasser schwebt, so dass das Board keinen Widerstand mehr durch das Wasser erfährt und der einzige Kontakt das Foil ist, das unter der Oberfläche für Stabilität sorgt und alles am Laufen hält.
Es waren die Windsurfer, die als erste ein Foil unter ihr Windsurfbrett montierten, gefolgt von Kitesurfern, Suppern und Surfern, was schließlich zur Erfindung einer neuen Sportart führte: dem heute berühmten Wingfoil.
Eines führte zum anderen, und das Efoiling kam auf den Markt. Ein Surfbrett mit einer Batterie im Inneren und einem Motor an der Unterseite des Brettes, dessen Propeller mit einer Fernbedienung in der Hand gesteuert wird.
Inzwischen hatte jeder erkannt, dass man, wenn man nur durch das Florett mit dem Wasser in Berührung kommt, sehr lange von der Dünung des Meeres oder Ozeans vorwärts getrieben werden kann.
Foildrive
Aus Australien kam der "Foildrive" mit einem ersten Propeller, der direkt unter dem Board montiert ist und es dem Benutzer ermöglicht, gerade so viel Geschwindigkeit zu erzeugen, dass er auf das Foil kommt, ohne jegliche Hilfe von Wind, Paddel, Flügel oder Kite.
Foildriven" hat die Welt erobert, auch Belgien und jetzt Surfers Paradise in Knokke-Heist. Gesteuert wird das Foildrive-System über eine Fernbedienung in der Hand, die auf dem Board stehend dafür sorgt, dass das Board aus dem Wasser kommt und einfach weiter auf der Dünung oder auf einer Welle gleitet. Daher der Begriff "Foil Support". Sobald das Board aus dem Wasser kommt, hört der Propeller auf, sich zu drehen, und man treibt mit der Energie des Meeres weiter. Auf diese Weise kann man eine ganze Stunde lang problemlos eine Welle nach der anderen surfen oder der Dünung kilometerweit folgen, ohne dass das Brett auf dem Wasser aufschlägt. Auf den Bildern ist deutlich zu sehen, dass der Propeller beim Surfen stillsteht und das Wasser nicht berührt, so dass man nur mit der Kraft der Welle rein auf dem Foil surft. Das ist der große Unterschied zu einem E-Foil, bei dem der Propeller ständig für Vortrieb sorgt.
Foil Drifting hat sich bereits weltweit verbreitet und wird vor allem dort eingesetzt, wo die Welle nicht steil genug ist, um traditionell mit Muskelkraft zu surfen. Der Vorteil ist, dass der kleine Motor einen direkt hinter den Wellen mitnimmt und man dann auf den richtigen Moment wartet, um eine Welle zu nehmen, woraufhin das Foil den Rest erledigt. Eine weitere Anwendung ist eine große Meeresbrandung, die Sie stundenlang tragen kann, ohne dass Sie den Propeller benutzen!
Foildrive-Botschafter Marc Shinn (UK)
Am Donnerstag, den 31. Juli, kommt Marc Shinn (53) nach Surfers Paradise, um allen Interessierten von 15 bis 19 Uhr eine kostenlose Foildrive-Klinik und -Demo zu geben. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit L'apercu sportshop, Zeedijk 300A in Knokke-Heist. Gemeinsam werden sie dafür sorgen, dass alle AXIS Foils und Xsurf Foilboards zum Testen zur Verfügung stehen. Eine Premiere für unser Land!
Dazu gehört nicht zuletzt Marc Shinn: Neben einer erfolgreichen Windsurfkarriere war er zweimal Weltmeister im Kitesurfen, hat viele weitere internationale Podiumsplätze belegt und unter anderem den Red Bull King of the air gewonnen.
Es ist eine große Ehre, einen solchen Weltklasse-Champion zu Gast zu haben. Er wird nicht nur eine Vorführung geben, sondern auch jedem die Möglichkeit geben, das Fahren mit dem Foildrive selbst auszuprobieren, indem er seine Erfahrungen als Foildrive-Botschafter nutzt.
Der Kurs deckt alle Aspekte ab: Kauf, Installation, Wartung und Nutzung. Ein Muss für alle Autofahrer und solche, die es werden wollen.
Foildrive Clinic von Marc Shinn in Zusammenarbeit mit L'Apercu Sportshop.
Surferparadies Knokke-Heist
Donnerstag, 31. Juli, durchgehend von 15 bis 19 Uhr
Jeder ist willkommen, die Teilnahme ist kostenlos.



